10. März 2016

Forum Inklusion – Gezielter Start ins Berufsleben


Am 10. März 2016 fand die 17. Berufsstartmesse
für Schülerinnen und Schüler mit Lernbeeinträch­tigungen statt. Die gemeinsame Veranstaltung der Agen­tur für Arbeit Erfurt und der Jugendberufsförde­rung Erfurt stand auch in diesem Jahr wieder unter der Schirmherrschaft des Erfurter Oberbürgermeis­ters Andreas Bausewein. Mit der Aufforderung: „Pro­biert euch aus! Ich wünsche einen erlebnisreichen Tag“, ermutigte er zur Eröffnung die Schülerinnen und Schüler, sich intensiv mit den vielfältigen Ange­boten auseinanderzusetzen.


Hans-Joachim Beder, Geschäftsführer der JBF

Andreas Bausewein, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt

Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt






Zu den weiteren Rednern gehörten Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt sowie JBF-Geschäftsführer Hans-Joachim Beder.

In diesem Jahr feiert die JBF ihr 25-jähriges Bestehen. In diesem Zeitraum ist es gelungen, weit über 2.000 junge Menschen mit Beeinträchtigungen auf ihrem oft schwierigen Weg in die Arbeitswelt zu begleiten und ihnen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Nach der Eröffnung wurden 30 Ausbildungsberufe aus neun Berufsfeldern, darunter Wirtschaft und Verwaltung, Handel und Lager, Gastgewerbe, Farbtechnik, Metalltechnik, Holztechnik sowie Haus­wirtschaft in ihrem jeweiligen praktischen Umfeld vorgestellt. Das breite Spektrum an Berufen be­rücksichtigt sowohl die besonderen Bedürfnisse dieser Schülerinnen und Schüler, als auch die Chancen und Entwicklungen am regionalen Arbeitsmarkt.

Zur Förderung einer frühzeitigen beruflichen Orientierung wurden Schülerinnen und Schüler am Be­ginn der Phase ihrer beruflichen Orientierung angesprochen. Für Jugendliche ohne gefestigte Berufs­wahlentscheidung gab es Angebote zur vertiefenden Berufswahlerkundung.

Eltern nutzten an diesem Tag die Gelegenheit, sich bei den Beratungsfachkräften der Agentur für Arbeit zu Ausbildungsangeboten und Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren sowie mit den Ausbildern in den Werkstätten ins Gespräch über Ausbildungsvoraussetzungen und -anforderungen zu kommen.

Messebesucher waren nicht nur Schülerinnen und Schüler der Förderzentren, sondern auch jene Schulen mit Schülern im gemeinsamen Unterricht. Trotz Schwierigkeiten in der Startphase ist die stetig wachsende Zahl von Schülerinnen und Schülern im gemeinsamen Unterricht ein positives Signal für die vielfältigen Bemühungen, Inklusion erlebbar zu machen.

Dass die Messe auch in diesem Jahr einen großen Zuspruch gefunden hat und insgesamt ein sehr positives Fazit gezogen werden kann, ist dem vielfältigen Engagement der Mitwirkenden in der Vorbereitung und am Messetag selbst zu verdanken.

Wir wissen, dass wir sie alle auch 2017 wieder an unserer Seite haben werden, wenn es dann zum 18. Mal heißen wird: Forum Inklusion – START INS BERUFSLEBEN.








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