29. April 2016

SCHLAGT DIE CHAMPIONS 2016


Als berufliche Rehabilitationsein-
richtung, die behinderte und beein-
trächtigte junge Menschen auf ihrem
oft schwierigen Weg in das Arbeits-
leben begleitet, legen wir nicht nur
Wert auf die Vermittlung von Kennt-
nissen und Fertigkeiten während ih-
rer beruflichen Ausbildung. So ist es
unser ständiges Bestreben, neben dem
Ausbildungsalltag Aktivitäten zu strukturieren
und durchzuführen, welche die Per­sön­lichkeitsent-
wicklung der jungen Menschen in den Mittelpunkt rücken.
Sehr erfolgreich ge­lingt dies durch vielfältige sportliche Betäti-
gungen.

In diesem Sinne veranstalteten wir gemeinsam mit der Deutschen Soc-
cer Liga zur Förderung des Selbstbewusstseins und der Gemeinsamkeit nunmehr zum dritten Mal ein Sport- und Spielefest der beson­deren Art.

SCHLAGT DIE CHAMPIONS hieß es am 29.04.2016 ab 10.00 Uhr in der Gunda-Niemann-Stirne­mann-Eissporthalle. Unsere Jugendlichen erhielten hier die Möglichkeit, sich auszuprobieren, He­raus­forderungen anzunehmen und mit erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern aus Vergangenheit und Gegenwart in einen „sportlichen Wettstreit“ zu tre­ten. Nicht die erbrachte Leistung stand im Mittelpunkt, sondern Sieger waren an diesem Tag alle, die teilgenommen haben.

Deshalb erhielten auch alle Teilnehmer am Ende eine Siegermedaille – überreicht von den Cham­pions.

Neben den beruflichen Rehabilitanden der JBF haben auch Schülerin­nen und Schüler aus den Er­furter Förderschulen und Jugendliche aus beruflichen Rehabilitationseinrichtungen anderer Bun­des­länder an der Veranstaltung teilgenommen.

Und sie kamen zu SCHLAGT DIE CHAMPIONS, die Olympiasieger/in­nen, Weltmeister/innen sowie Nationalspieler/innen. Sie errangen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften 75 Gold-, 42 Silber- und 24 Bronzemedaillen. Unter ihnen 4 Champions, die bei der Eröffnungs­feier der jeweiligen Olympischen Spiele Fahnenträger ihrer Delegation waren – Frank-Peter Roetsch 1988 in Calgary, Wolfgang Hoppe 1992 in Albertville, André Lange 2010 in Vancouver und Natascha Keller 2012 in London.

Wie das generelle Konzept unserer Einrichtung, nämlich die wohnortnahe berufliche Rehabilitation, hat auch diese Veranstaltung gezeigt, wie Inklusion, nämlich das Verschiedene im Gemeinsamen, praktisch im Alltag funktionieren kann. Inklusion wurde unmittelbar erlebbar und dies mit Champions zum Anfassen.


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Impressionen







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