Am 20. und 21. Oktober haben eine Reihe von Jugendlichen aus der JBF zusammen mit dem Bildungsträger „goals connect“ das große Thema „Nachhaltigkeit“ bearbeitet.
Zum inhaltlichen Einstieg haben die Jugendlichen in kleinen Gruppenarbeiten mit Hilfe des Internets die Begriffe Klima, Wetter und Nachhaltigkeit definiert und gemeinsam besprochen. Mit Videomaterialien von Nachrichtensendungen zu Unwetter- und Naturkatastrophen aus den vergangen Monaten und Jahren wurde den Teilnehmenden deutlich, wie die ganze Welt und die Menschen von den Auswirkungen des veränderten Klimas betroffen sind.
Die Referenten gaben dann einen kurzen Überblick über die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN und erklärten sehr beispielhaft die Wichtigkeit dieser und wie wir als einzelne Menschen dazu beitragen können, diese Ziele mit zu erreichen.
Zur Auflockerung für dieses doch recht theoretische Thema haben die Jugendlichen ein lustiges Spiel gespielt. Sie mussten gemeinsam dafür sorgen, dass ein freier Stuhl im Raum nicht vom Referenten, der die Rolle eines „Virus“ spielte, besetzt wird. Schnelligkeit, Kommunikation und Reaktionsvermögen wurden hier gefordert. Es war gar nicht so einfach, aber sorgte für fröhliches Gelächter.
In einem weiteren Schritt haben die Jugendlichen wieder in Kleingruppen die Nachhaltigkeit von Salat, Fleisch und Schokolade untersucht. Die Jugendlichen erfuhren zum Beispiel, dass besonders Rindfleisch als nicht nachhaltig gilt, da Kühe einen Großteil der klimaschädlichen Gase ausstoßen. Und der Kakao, welcher für die Herstellung von Schokolade nötig ist, hat immer einen sehr langen Anfahrtsweg und sorgt somit dafür, dass Schokolade nicht als nachhaltig gilt. Jedoch gibt es verschiedene Siegel und Labels wie Fair Trade, Bioland, Demeter usw., die uns helfen, Produkte auszusuchen, die die Nachhaltigkeitsziele der UN mitberücksichtigen.
Abschließend gab es von den Referenten noch einige kleine Tipps, wie wir über die Auswahl unserer täglichen Lebensmittel etwas nachhaltiger leben können. Ein Tipp zum Fleischessen wäre, mehr auf Geflügelfleisch zu setzen, denn hier ist der CO2-Ausstoß geringer. Oder beim Einkauf von Obst und Gemüse darauf zu achten, dass es kurze Anfahrtswege hat und saisonal ist. Einige Jugendliche konnten bereits mit eigenen Erfahrungen, wie pflanzenbasierte Milchalternativen, punkten.